Das ist das einzige wirklich lebensbedrohliche Szenario bei einer sommerlichen Abwesenheit. Ohne Pumpe und Belüfter sinkt der gelöste Sauerstoff in warmem, bellastetem Wasser innerhalb weniger Stunden unter den Sicherheitsschwellenwert – der allgemein anerkannte Mindestwert liegt bei etwa 5 mg/L. Die Biomasse, die Wassertemperatur und die am Vortag verabreichte Futtermenge bestimmen die tatsächliche Zeitspanne.
Drei Maßnahmen lassen sich gut kombinieren. Eine Notstromversorgung über Akku oder Solarpanel für einen kleinen Belüfter, eine smarte Steckdose, die Sie per Nachricht benachrichtigt, wenn der Strom ausfällt oder wiederkehrt, und ein Nachbar, der in der Lage ist, das Geräusch der Pumpe zu erkennen. Dieser letzte Punkt ist wichtiger als man denkt, denn eine leerlaufende Pumpe macht weiterhin Geräusche, ohne Wasser zu fördern.
Reduzieren Sie das Risiko auch im Vorfeld. Eine reduzierte Futtergabe in den Tagen vor der Abreise, eine gute Beschattung und eine moderate Besatzdichte senken den Sauerstoffverbrauch des gesamten Systems und verlängern damit die Zeit, die es ohne Strom übersteht.