Flüssiger pH-Korrektor pH+
| Contenance | Prix | Prix au L | vs 500 ml |
|---|---|---|---|
| 500 ml | ¥1,900 | ¥3,800 | — |
| 1 L | ¥3,000 | ¥3,000 | −21 % |
| 5 L | ¥10,300 | ¥2,060 | −46 % |
Basischer flüssiger pH-Korrektor auf Basis von Kaliumcarbonat, als Kalium- und Kieselsäurequelle: Er hebt den pH-Wert einer zu sauren Nährlösung an und stabilisiert ihn – geeignet für Osmosewasser, Regenwasser und inerte Substrate ohne Puffervermögen. Geeignet für Hydroponik, Kokossubstrat und Erde. Von 500 ml bis 5 L, ätzend H314.
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Die Zusammenfassung
- Was es ist: ein basischer Korrektor auf Basis von Kaliumcarbonat, der den pH-Wert einer Nährlösung anhebt, wenn er zu weit abgesunken ist.
- Was er zusätzlich liefert: Kieselsäure, die Zellwände stärkt und die Pflanze widerstandsfähiger gegen Stress und Schädlingsbefall macht.
- Für welches Wasser: vor allem für Osmosewasser und Regenwasser, die keine Pufferkapazität besitzen und bei der kleinsten Korrektur stark abfallen.
- Dosiermenge: keine feste Dosis. Nur in sehr kleinen Mengen zugeben und nach jedem Zusatz messen. Die genaue Vorgehensweise finden Sie in den häufigen Fragen.
- Achtung: konzentriert, ätzend, H314, pH 12. Handschuhe und Schutzbrille sind Pflicht – wie beim pH-.
- Gebindegrößen und Versand: 500 ml, 1 L oder 5 L, versandt aus Frankreich.
Hebt den pH-Wert an und liefert Kieselsäure – geeignet für weiches Wasser und Osmosewasser.
Der pH+ von Terra Aquatica ist ein flüssiger pH-Korrektor auf Basis von Kaliumkarbonat, der den pH-Wert einer Nährlösung in der Hydroponik, in Kokossubstrat und in Erde anhebt: Viel wird über einen steigenden pH-Wert gesprochen, selten über einen fallenden. Dabei ist genau das bei Osmose- oder Regenwasser das häufigste Problem: Dieses Wasser hat kaum Pufferkapazität – ein paar Tropfen Säure zu viel genügen, um von 6,0 auf 4,5 zu fallen, und von allein steigt der pH-Wert nicht wieder. Unter 5,0 werden Kalzium und Magnesium schwer aufnehmbar, und die Wurzeln beginnen zu leiden.
pH+ erhöht diesen Wert. Er basiert auf Kaliumkarbonat, einem basischen Salz, das nebenbei Kalium liefert – ein Nährelement, das in allen Wachstumsphasen nützlich ist. Eine zweite, weniger erwartete Eigenschaft kommt hinzu: Es ist gleichzeitig eine Kieselsäurequelle. Kieselsäure lagert sich in den Zellwänden ein, verdickt diese und macht die Stängel stabiler sowie die Blätter widerstandsfähiger gegenüber Hitzestress und Insektenbefall.
Kieselsäure – was sie bewirkt
Silizium zählt nicht zu den unentbehrlichen Pflanzennährstoffen: Eine Pflanze durchläuft ihren gesamten Zyklus auch ohne es. Es ist jedoch eines der nützlichsten Elemente für etwas, das kaum jemand misst – die mechanische Stabilität. Aufgenommen als Kieselsäure, wird es in die Zellwände eingelagert, vor allem in die Epidermis und rund um die Leitgefäße, wo es sich verfestigt und ein mineralisches Gerüst bildet.
In der Praxis bedeutet das: Stängel, die ihre Last tragen, ohne umzuknicken, Blattstiele, die bei der Handhabung weniger brechen, und ein Blattwerk, das heiße Tage besser übersteht, weil die verdickten Wände den Wasserverlust begrenzen. Dieselbe Barriere macht es auch Sauginsekten und Oberflächenpilzen schwerer, das Blatt zu durchdringen. Der Effekt zeigt sich besonders dort, wo die Pflanze mit Hebelwirkung arbeitet: bei schweichfrüchtigen Kulturen, die mit TriPart Bloom versorgt werden, und bei stark wachsenden Aufwärtstrieben während der Wachstumsphase mit TriPart Grow.
Ein wichtiger Vorbehalt: Der Siliziumgehalt dieses Produkts ist nicht veröffentlicht. In den offiziellen Unterlagen findet sich keine Angabe, daher kann hier keine Dosierung pro Hektoliter genannt werden – und pH+ ist nicht als vollwertiges Silizium-Ergänzungsmittel zu betrachten. Es handelt sich um einen sekundären Nutzen einer pH-Korrektur, nicht mehr. Bei einem inerten Substrat, das ebenfalls kein Silizium liefert, gewinnt dieser Punkt an Bedeutung: siehe unser Substrat-Ratgeber.
Wann es wirklich nützt – und wann es nichts bringt
Verwendung
Osmosewasser, Regenwasser, sehr weiches Wasser. Lösung unter 5,5 gesunken durch eine Überkorrektur. Inertes Substrat ohne jede Pufferwirkung.
Es dient nicht
Hartes Leitungswasser, dessen pH von selbst ansteigt. pH+ hinzuzufügen bedeutet, den Trend noch zu verstärken.
Der erste Schritt davor
24 Stunden warten und mit unkorrigiertem Wasser verdünnen. Bei wenig gepuffertem Wasser steigt der Wert oft von selbst wieder an.
Natron, Kalk, Asche: warum das keine Option ist
Alle drei kursieren als Notlösungen, und alle drei haben jeweils ein eigenes Problem. Natron hebt den pH-Wert zwar wirksam an, bringt dabei aber Natrium ein – ein Element, das die Pflanze ernährungsphysiologisch überhaupt nicht benötigt. Natrium wird von den Wurzeln nicht in dem Tempo aufgenommen, in dem es zugegeben wird: Es verbleibt im Behälter, reichert sich mit jeder Korrektur und jeder Wassernachfüllung an, erhöht die Leitfähigkeit ohne zu düngen und konkurriert schließlich mit Kalium bei der Aufnahme. Bei einer Lösung, die alle zwei bis drei Wochen erneuert wird, fällt das kaum auf; bei einer passiven Kultur, die bis zum Ende mit demselben Wasser geführt wird, macht es sich irgendwann bemerkbar.
Kalk und Holzasche haben den gegenteiligen Nachteil mangelnder Präzision: Sie liefern Kalzium und Kalium in unkontrollierbaren Mengen, lösen sich langsam und nur teilweise auf, trüben das Wasser mit einem Schleier, der tagelang anhält, und hinterlassen einen Bodensatz, der noch weiter wirkt, nachdem sich der gemessene Wert bereits stabilisiert hat. Man korrigiert also einen Wert, der sich noch verändert. Holzasche schwankt obendrein von Feuer zu Feuer erheblich. Ein formulierter Korrektor macht genau das Gegenteil: eine bekannte, sofortige Wirkung – und nichts weiter im Wasser. Der pH-Senker erfüllt dieselbe Anforderung in die andere Richtung, und unser Artikel über häufige Fehler greift diese Notlösungen auf, die am Ende mehr kosten als sie bringen.
Ätzend, genau wie pH-
Eine starke Base verbrennt genauso wie eine Säure. Das Konzentrat hat einen pH-Wert von 12 und ist als H314 eingestuft – es verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Schutzhandschuhe und Schutzbrille sind Pflicht, niemals in Lebensmittelbehälter umfüllen, bei Hautkontakt sofort und gründlich spülen. pH+ und pH- niemals direkt mischen: Die Reaktion verläuft heftig, und beide Substanzen werden dabei nutzlos verbraucht.
Die Methode, noch vorsichtiger als bei pH-
Weiches Wasser reagiert sehr empfindlich: Was bei hartem Wasser zehn Milliliter braucht, benötigt hier nur einen einzigen. Daher gibt man das Produkt in kleinsten Teilmengen hinzu, rührt zwanzig Minuten lang um und misst, bevor man weiterdosiert. Eine Überkorrektur mit pH+ zwingt dazu, anschließend wieder mit pH− gegenzusteuern – dieses Hin und Her erhöht den Salzgehalt der Lösung, ohne der Pflanze etwas zu nutzen: Die Leitfähigkeit steigt ohne Mehrwert.
Es gibt keine Universaldosis pro Liter – Ihre individuelle Dosis wird einmal für immer ermittelt. Entnehmen Sie 10 Liter Ihres Wassers, bereits mit dosiertem Dünger, und fügen Sie den pH+ mit einer Dosierspritze in Schritten von 0,1 ml hinzu, dabei gut umrühren und zwischen jedem Zusatz mehrere Minuten warten. Notieren Sie das verbrauchte Volumen, sobald Sie den Zielwert erreichen, und multiplizieren Sie es mit dem Behältervolumen dividiert durch zehn: 0,5 ml auf 10 Liter entsprechen 5 ml auf einen 100-Liter-Behälter.
Das sind Richtwerte – und die Unterschiede zwischen verschiedenen Wässern sind enorm. Osmosewasser oder Regenwasser leisten kaum Widerstand: Oft genügen wenige Zehntelmilliliter auf 10 Liter, um den Wert um eine halbe Einheit zu verschieben, während der volle Milliliter bereits über das Ziel hinausschießt. Leitungswasser reagiert auf die gleiche Menge zehnmal schwächer, weil seine Bikarbonate den pH-Anstieg abpuffern. Deshalb arbeitet man hier mit Zehntelmillilitern, während pH- in ganzen Millilitern dosiert wird – und deshalb ist eine 1-ml-Dosierspritze mit Zehntelteilung einem Dosierverschluss klar vorzuziehen. Ein zuverlässiges Messgerät ist die einzige Voraussetzung, siehe die Kollektion Wasseranalyse. Wenn Sie mit Süßwasser arbeiten, ist außerdem die Süßwasserversion des TriPart Micro die richtige Wahl – aus demselben Grund.
Das Duo bleibt zusammen aufbewahrt
Beide Korrektoren griffbereit zu haben erspart Panik, wenn der Wert in die falsche Richtung kippt. Genau dafür gibt es das pH- und pH+-Duo, das beide Flaschen à 500 ml vereint. In der Praxis verbraucht eine Anlage mit Leitungswasser hauptsächlich pH-, eine Anlage mit Osmosewasser hauptsächlich pH+.
Dieser Korrektor ergänzt auf natürliche Weise das TriPart-System, dessen pH-Zielwerte von 5,5 bis 6,5 im Wachstum und von 6,4 bis 6,8 in der Blüte reichen. Er ist besonders hilfreich für alle, die mit weichem Wasser kultivieren, wo die Hartwasser-Variante des Micro nicht sinnvoll ist. Unser Artikel über die pH-Regulierung erklärt, warum ungepuffertes Wasser – entgegen der üblichen Annahme – schwieriger zu stabilisieren ist als hartes Wasser.
Technische Daten
Das Wesentliche
- Funktion
- Erhöht den pH-WertBasischer Korrektor, das Gegenstück zu pH- in der Produktlinie.
- Wirkstoffbasis
- KaliumcarbonatZwischen 10 und 20 Prozent. Liefert zusätzlich Kalium als Nährelement.
- Zusätzliche Ergänzung
- SiliziumquelleKieselsäure verdickt die Zellwände und macht die Stängel widerstandsfähiger.
- pH des Konzentrats
- 12Es ist eine starke Base, genauso ätzend wie eine starke Säure.
- Aussehen
- Hellblaue FlüssigkeitDas pH- derselben Produktlinie ist gelblich: Verwechslungen zwischen den beiden Flaschen sind ausgeschlossen.
- Relative Dichte
- 1,12Ein Liter wiegt etwa 1,12 kg.
- Betroffene Gewässer
- Osmosewasser, Regenwasser, sehr weiches WasserBei hartem Leitungswasser ist er in der Regel nicht erforderlich.
- Dosierung
- Variabel, in TeilmengenEs gibt keine Dosiermenge pro Liter. Weiches Wasser reagiert zehnmal stärker als hartes Wasser.
Sicherheit, Lagerung und Kennzeichnung
- Klassifizierung
- Gefahr, H314Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Ätzend, Kategorie 1A.
- Notwendige Ausrüstung
- Handschuhe und SchutzbrilleSicherheitshinweise P264 und P280. Hände nach dem Umgang gründlich waschen.
- Bei Verschlucken
- Kein Erbrechen herbeiführenMund ausspülen und eine Giftnotrufzentrale anrufen.
- Unverträglichkeit
- Niemals mit pH- mischenStarke Base und starke Säure reagieren heftig miteinander und heben sich auf: Beide Flaschen werden stets ins Wasser gegossen, niemals eine in die andere.
- SVHC-Stoffe
- KeineDas Gemisch enthält keine besonders besorgniserregenden Stoffe im Sinne der ECHA.
- Lagerung
- Aufrecht, verschlossen, frostfrei lagernIn der Originalverpackung, getrennt von Säuren und Lebensmitteln aufbewahren.
- Herstellung
- Fleurance, FranceTerra Aquatica, ehemals General Hydroponics Europe.
- Verfügbare Formate
- 500 ml bis 5 LDrei Gebindegrößen. Der Literpreis sinkt mit zunehmendem Volumen.
8 weitere Angaben sind in der Detailansicht verfügbar.
Im Lieferumfang
- 1 Kanne flüssiges pH+-Korrektionsmittel im gewählten Format: 500 ml, 1 L oder 5 L.
- Das pH- ist nicht enthalten: siehe das pH- und pH+-Duo, um beide zu erhalten.
- Kein pH-Meter, kein kolorimetrischer Test und keine Kalibrierlösung: siehe die Kollektion Wasseranalyse.
- Weder Handschuhe noch Schutzbrille im Lieferumfang. Bitte selbst bereitstellen: dieses Konzentrat ist ätzend, eingestuft als H314.
- Kein Papierbeiblatt: Das Sicherheitsdatenblatt steht im Bereich Dokumente zum Herunterladen bereit.
Die Einstufung H314, der Kaliumkarbonatgehalt, der pH-Wert des Konzentrats, die Dichte, das Erscheinungsbild und die Sicherheitshinweise stammen aus dem französischen Sicherheitsdatenblatt des Herstellers, Version vom 8. Januar 2024, heruntergeladen und geprüft. Die Beschreibung als basischer Regulator und Kieselsäurequelle sowie die Anwendungsempfehlung für Weichwasser und Osmosewasser sind dem französischen Katalog 2025 des Herstellers, Seite 20, entnommen. Der Kieselsäuregehalt wird nicht veröffentlicht: Der Hersteller schreibt lediglich, seinen Produkten so viel davon wie möglich zuzusetzen. Es wird keine Dosierung pro Liter angegeben, weil keine existiert.
pH- oder pH+: was Ihr Wasser braucht
Beide korrigieren den pH-Wert, jedoch in entgegengesetzte Richtungen. Ihr Ausgangswasser entscheidet, nicht die Kultur und nicht der Dünger.
| Auswirkung auf die Lösung | Betroffenes Wasser | Wirkstoffbasis | pH des Konzentrats | Farbe der Flüssigkeit | Liefert Phosphor | Liefert Kalium | Siliziumquelle | Als ätzend eingestuft H314 | Handschuhe und Schutzbrille sind Pflicht | Niemals mit dem anderen mischen | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| pH-SenkerIhre Wahl | Senkt den pH-Wert | Hartes Leitungswasser | Drei gepufferte Säuren | 1 | Gelblich | ja | nein | nein | ja | ja | ja |
| Empfohlen pH-HeberIhre Wahl | Erhöht den pH-Wert | Osmose- oder Regenwasser | Kaliumcarbonat | 12 | Hellblau | nein | ja | ja | ja | ja | ja |
Die Zusammensetzungen, der pH-Wert der Konzentrate und die Einstufungen stammen aus den französischen Sicherheitsdatenblättern des Herstellers – Version vom 8. Januar 2024 für pH+ und vom 22. November 2023 für pH-. Die Beschreibung als Kieselsäurequelle sowie die empfohlene Verwendung mit Weichwasser entstammen dem französischen Katalog 2025, Seite 20. Der Kieselsäuregehalt ist nicht veröffentlicht. Preise sind in dieser Tabelle nicht aufgeführt: Sie sind an anderer Stelle auf der Seite korrekt angegeben, in Ihrer Währung.
Dokumente & Anleitungen
Sicherheitsdatenblatt pH+, auf Französisch
Version vom 8. Januar 2024. Einstufung H314, Kaliumcarbonatgehalt, Schutzausrüstung sowie Maßnahmen bei Haut- oder Augenkontakt und bei Verschlucken.
Sicherheitsdatenblatt pH+, in English
Safety data sheet, Version 8 vom 8. Januar 2024. Gleicher Inhalt wie die französische Version: Einstufung H314, Kaliumcarbonatgehalt, Schutzmaßnahmen und Verhaltensmaßnahmen. Dokument auf Englisch.
TriPart-Anwendungstabelle mit pH-Zielwerten je Wachstumsphase, mehrsprachiges Dokument
Die anzustrebenden pH- und Leitfähigkeitsbereiche für jede Kulturphase, die mit diesem Korrektionsmittel wieder erreicht werden, wenn die Lösung zu weit abgesunken ist. Mehrsprachiges Dokument, Französisch und Englisch stehen nebeneinander.
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Ätzend im Sinne der CLP-Einstufung, versandt als Paket mit Sendungsverfolgung aus Frankreich in der Originalverpackung. Das Gewicht beträgt etwa 550 Gramm für die 500-ml-Flasche und etwa 5,5 Kilo für die 5-L-Kanne. Die genauen Versandkosten und Lieferzeiten werden im Warenkorb angezeigt, sobald die Lieferadresse eingegeben wurde. Außerhalb der Europäischen Union gehen Einfuhrzölle und -steuern zu Lasten des Empfängers.
Häufige Fragen
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